zurück in Frankreich…

gestern sind wir um 5:00 früh schon aus der Marina (sonst wären wir tidenbedingt erst wieder ab 13:00 über die Marina-Schwelle gekommen).
Es ist noch stockdunkel. Im Vorhafen legt gerade in Riesenfrachter an und wir drehen Wartekreise.
In der Hafenausfahrt läuft prompt eine noch größere Fähre ein der wir in den Weg geraten. Wir werden angeleuchtet und mit dem Horn aus dem Weg gescheucht. Die haben wohl vergessen, dass auch wir wegen unserem Tiefgang nicht einfach überall hin ausweichen können. Platz wäre für die auf jeden Fall gewesen.
Vor St. Helier gibt es in unserer Fahrtrichtung jede Menge Untiefen. Im Dunkeln ist es, trotz Plotter, nicht ganz einfach die richtigen Tonnen auszumachen um einen sicheren Weg zu finden. Das liegt sicher auch an unserer noch mangelnden Nachtfahrt-Erfahrung.
Dann schnelles Segeln mit halbem Wind. Wir sind schon um 13:00 vor Lezardrieu an der französischen Küste und beschliessen deshalb direkt bis Roscoff weiter zu fahren.
Prompt schläft der Wind ein und um vor dem Dunkelwerden in Roscoff anzukommen, motorsegeln wir die 2. Streckenhälfte.
Roscoff ist ein schönes Städtchen mit vielen alten Häusern aus Granitfelsen. Das erinnert uns stark an die Piratenfilme unserer Jugend.

Morgen soll es weiter in Richtung Brest gehen.

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