Martinique 2…

Mit unserem Mietwagen haben wir in den letzten Tagen diverse Attraktionen der Insel besucht.
Fort de France:
Die Inselhauptstadt hat uns nicht überzeugt. Die Stadt macht einen etwas heruntergekommenen Eindruck. Die Festung ist nur zu ganz bestimmten Zeiten und mit einem Führer zu besichtigen – das sparen wir uns.

Ste. Pierre…
am Nordende der Insel gefällt uns schon etwas besser. Wir besuchen auch das berühmte Gefängnishäuschen in dem ein Gefangener den letzten großen Vulkanausbruch des Mont Pelle überlebt hat (als einer von 3 Überlebenden bei 30.000 Opfern)

Rum-Distillerie:
Die sehr schön angelegte Anlage der Destillation „Depaz“ gewährt Zutritt zum gesamten Produktionsprozeß ohne Eintritt. Nur für die Besichtigung des Herrenhauses bezahlen wir 5,-€ pro Kopf. Die anschließende Verkostung im Shop der Distillerie führt zum Kauf diverser alkoholischer Getränke.

Auf der Rückfahrt nutzten wir die Straßen im Landesinneren und sehen viele wild-romantische Plätze.

Auch beim Lebensmittelbunkern ist ein Mietauto ganz praktisch. Die Läden mit vernünftigen Preisen sind doch etwas weiter weg von der Marina.

Mont Pelee:
Der war klasse. Moni und Jo klettern über Stufen und steile Felsenpfade bis zum Gipfelkreuz in 1.340m Höhe. Margit und Ralf kommen nicht ganz so weit (1.100m). Verschwitzt und erschöpft aber zufrieden kommen wir wieder auf der Ausgangsstation an.

Ste. Anne…
ist ein wirklich hübsches Städtchen. Das denken sicher auch die ca. 200 Ankerlieger in der Bucht davor.
An der Süd- und Ostseite der Küste hinter Ste. Anne finden wir viele Bilderbuch-strände. Schade dass wir zu wenig Zeit haben um mit dem Auto nochmal hierher zu kommen und einen Faulenzertag einzulegen.

Gestern haben wir dann für heute ausklariert und sind nach Ste. Pierre gesegelt um dort zu ankern. Die zweite Hälfte der Fahrt wird wieder nass. Ein Squall nach dem anderen zieht über die Insel und manche Böen gehen wieder über 30 Knoten.
Die letzte Nach vor Anker hier war wegen heftiger Fallböen auch ziemlich unruhig.

Heute werden wir weiter nach Dominica segeln.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.