Anegada…

liegt ca. 12 nm nördlich von Virgin Gorda und lässt sich von dort in ca. 2 Stunden erreichen. Die Insel erinnert sehr an Barbuda. Sie ist ebenso flach und von Riffen und Untiefen umgeben. Rundherum liegen ca. 300 Wracks – noch einige mehr als um Barbuda. Wir ankern in 2,5m tiefem Wasser – unser Tiefgang ist 2,1m.

Die örtliche Flamingo Kolonie, die wir zu Fuß besuchen, ist leider verwaist oder die Tiere sind soweit entfernt, dass man nichts erkennen kann. Dafür gibt es Bier und Lunch zu vernünftigen Preisen (3 bzw. 7 US$).

Die Nacht vor Anker wird unruhig. Zuerst kracht das Dingi einer benachbarten Yacht auf dem Heimweg vom Restaurant in unsere Ankerkette und lässt uns mit rasendem Herzklopfen an Deck stürzen (wir schliefen schon). Passiert ist – Gott sei Dank – nichts. In der Nacht frischt dann der Wind kräftig auf. Da der Ankerplatz nach Osten recht offen ist, werden auch die Wellen höher und Jo hat Angst, dass wir im Wellengang und bei Niedrigwasser mit dem Kiel aufsetzen könnten – es sind ja nur 40cm Wasser darunter. An Schlaf ist so nicht zu denken. So einen Ankerplatz werden wir freiwillig nicht wieder aufsuchen – man lernt nie aus.
Am nächsten Morgen gehen wir früh wieder Anker auf und steuern „The Bath“ am Südende von Virgin Gorda an.

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