Puerto Rico – Puerto del Ray…

wollten wir eigentlich gar nicht anlaufen, aber in Fajardo – das ist der erste Anlaufpunkt kommend von Culebra – hat die einzige Marina die tief genug für uns ist, keinen Platz.

Also fahren wir etwas nach Süden zur Marina „Puerto del Rey“. Die ist riesig – über 1000 Liegeplätze. Man wird von Golfkarren zum Marina Office gefahren.

Hier bekommen wir auch erstmals ein Problem mit dem US-Stromnetz. Wir brauchen mindestens 200 Volt für unseren Landstromanschluss. Die USA haben aber üblicherweise nur 110 Volt. Also müssen wir einen 50 Ampere-Anschluß-Stecker kaufen dem man bei Anschluss an die 2 Phasen des US-Netzes (das macht Jo selber) 210 Volt entnehmen kann. So ein Stecker mit ein Paar Meter extra Kabel kosten mal eben 150 $. Fertige Anschlusskabel kosten zwischen 250 und 600 $ – irre!
In der Marina liegen überwiegend Sport-Fischerboote. Viele haben mehrere Außenborder und Landanschlusskabel die so dick sind wie in Deutschland ein Hausanschluss. Wir fragen uns was die an Bord alles mit dem Strom betreiben? Kleinere Boote werden, um Platz zu sparen, in bis zu 3 Etagen übereinander in riesigen Stahlgestellen geparkt.

Später werden wir erfahren, dass Sportfischer die Fische die sie fangen, in de Regel nur markieren und dann wieder ins Meer werfen. Gegessen werden die allerwenigsten.
Beim Sportfischen geht es mehr um die Größe der gefangenen Fische. Einen 300kg Tunfisch aufzuessen würde wohl auch eine ganz Weile dauern. Wir halten das ganze für Tierquälerei.
Ach ja, das Wetter hat sich deutlich geändert. Die Temperaturen steigen tagsüber auf 30°C bei 80-90% Luftfeuchtigkeit. Wir kommen ganz schön ins schwitzen.
Nachdem wir uns eine US-Telefonkarte besorgt haben, geht es nach 2 Nächten weiter nach „San Juan“ der Hauptstadt von Puerto Rico.

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