On the road…

seit Sonntag sind wir nun auf einem „Roadtrip“ nach Norden zu den Niagara Fällen.
Beim letzten Mietwagentausch haben wir, rein zufällig und ohne Aufpreis, statt des gemieteten Kleinwagens einen Dodge Gran Caravan (3.6 Liter mit 280 PS – leider „nur“ V6) bekommen. Der ist für unsere geplanten, langen Überlandfahrten natürlich der absolute Hit. Das Ding geht ausserdem ab wie „Schmitz Katz“, und obwohl man hier nirgends schneller als 110 km/h fahren darf, hat Jo wieder dieses gewisse „Männer und Ihre Spielzeuge“ Grinsen im Gesicht.
Mit ein wenig zusätzlicher Campingausrüstung (Matraze, Stühle usw.) machen wir daraus einen kleinen Campingvan in dem man prima übernachten kann. Das wird uns in den kommenden Wochen hoffentlich einiges an Motelkosten einsparen. Wir überlegen schon, wie wir den Wagen für die nächste Mietperiode in ca. 4 Wochen behalten können.

Unterwegs ändert sich das Wetter und die Landschaft. Es ist immer noch warm aber nicht mehr heiß und schwül.
Wir fahren quer durch Georgia, South Carolina, North Carolina, Virginia (hier gibt es die ersten Berge), West-Virginia (noch mehr Berge) und Pennsylvania, bis nach New York (der Staat – die Stadt besuchen wir später). Insbesondere die Landschaft in West Virginia ist sehr schön und erinnert uns an unser „Heimatrevier“ die Eifel.

Die erste Übernachtung von Sonntag auf Montag war dann in den Bergen West Virginias mitten in der Wildnis. Direkt hinter uns ist ein kleiner Fluss. Etwas oberhalb des Campingplatzes gibt es auch Wasserfälle die wir aber aus Zeitmangel nicht besucht haben. Dafür durfte Jo endlich mal Lagerfeuer machen.

Auf der gesamten Fahrt gibt es links und rechts endlose Waldgebiete – sehr viel Natur. Wenn man sich vor Augen hält, dass die USA ca. 26 mal so groß ist wie Deutschland, aber nur ca. 4 mal so viele Einwohner hat, wird klar warum da viel Natur bleibt.

Vorgestern Abend erreichten wir Niagara Falls. Der Campingplatz, sehr nahe an den eigentlichen Wasserfällen, sollte 40 USD/Nacht kosten. Das zugehörige Motel bietet einfache aber saubere Zimmer für 56 USD/Nacht. Nun, für 16 USD mehr schlafen wir in unserem Alter nicht im Auto.
Für Gestern hatten wir dann eine Deluxe Tagestour zu den Fällen (USA und kanadische Seite) im Internet gebucht (120,- Euro/Nase). Das geht natürlich zunächst schief. Die Firma „GetYourGuide“ verspricht die Abholung am Motel, vermittelt die Touren aber nur. Der eigentliche Veranstalter ist vor Ort und holt uns nicht am Motel ab. Nach endlosem Telefonieren mussten wir schließlich 10 Meilen mit dem Auto zu einem PickUp Point fahren und wurden auf die 12:30 Tour umgebucht.
Nie wieder GetYourGuide!
Der Besuch an den Niagara Falls war aber trotzdem toll – wir berichten im nächsten Beitrag.

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