Roswell…

ist eine Kleinstadt in New Mexico die wir wegen der „Außerirdischen“ besuchen.
Kennern ist geläufig, dass im Jahr 1947 in der Nähe von Roswell angeblich abgestürzte Raumschiffe und die Leichen von Außerirdischen gefunden wurden. Nun, das kann man glauben oder nicht. Jedenfalls gibt es im Ort ein „Museum“ zu dieser Geschichte. Dort finden sich neben etwas kitschigen Alienfiguren und hunderten von Zeitungsausschnitten auch Kopien von offiziellen Dokumenten aus dieser Zeit und einige wenige Stücke des damals geborgenen Materials der „Raumschiffe“. Jo will sich das unbedingt ansehen und stellt fest: das Material (in Kunststoff eingegossen) ähnelt keiner ihm bekannten Metallkomposition. Es handelt sich auch keinesfalls um Material von Wetterballons wie kurz nach dem Bekanntwerden der Geschichte von den lokalen Militärbehörden verkündet wurde. Sollte es sich wirklich um Material vom angeblichen Absturzort einer „fliegenden Untertasse“ handeln? Seine Zusammensetzung ist zumindest extrem ungewöhnlich.
Interessant ist dabei auch, dass kurz vor Roswell das VLA (Very Large Array), eine bedeutende Forschungseinrichtung für Radioastronomie – auch für die Suche nach außerirdischem Leben – in der Wüste steht. Zufall?
Manchem Leser ist die Anlage vielleicht aus den Sience-Fiction Filmen wie „Contact“ (1997), „Independence Day“ (1996) und einigen anderen bekannt. Als wir dort ankommen, hat das Besucherzentrum leider schon geschlossen und wir können uns nur die Antennen selbst ansehen.


Nach Roswell besuchen wir noch kurz die Stadt Lubbock/Texas weil sie nicht weit ab vom Weg nach New Orleans liegt und es in unserem Heimatort eine gleichnamige, nachgebaute Westernstadt gibt. Die hat aber bis auf den Namen absolut nichts mit der recht großen Stadt hier zu tun. Wir finden weder im Internet noch in der Stadt selbst irgendwelche Hinweise auf Bezüge zwischen den Beiden.
Also auf nach New Orleans.

 

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