Wieder in Brunswick…

sind wir seit vorgestern. Nachdem unser Flieger wegen Sturmtief „Frederike“ mit 3 Stunden Verspätung von Köln-Bonn gestartet ist, fliegt er einen riesigen Umweg über Grönland nach Kanada und die ganze Ostküste der USA herunter bis nach Miami. Statt der üblichen 9-10 Stunden dauert das über 11 Stunden. Dann dürfen wir noch 1,5 Stunden in der Schlange vor der Immigration stehen. Das Gepäck wird nicht kontrolliert. Ist für uns sicher auch besser so. Wir hätten uns nur ungern all die leckeren Sachen aus Deutschland, deren Einfuhr hier teilweise nicht erlaubt ist (Blut und Leberwurst u.ä.), abnehmen lassen.
Gegen 22:00 Uhr Ortszeit sitzen wir endlich im Auto und fahren Richtung Norden. Allerdings nicht wirklich lange. Die I-95 (die Hauptverkehrsader an der US-Ostküste) ist nach Norden voll gesperrt. Wir wissen nicht wie lange oder warum. Also weichen wir auf die US-1 aus. Hier darf man max. 50 mph fahren und alle ½ Meile kommt eine Ampel die jedesmal kurz vor uns auf rot umschlägt. Nach 50 Meilen Schleichfahrt können wir zurück auf die I-95 und sind gegen 5 Uhr morgens endlich am Boot.
Drinnen wie Draussen: 0 Grad.
Das ist deutlich kälter als aktuell zu Hause. Gott sei Dank geht die Dieselheizung ohne Probleme. Nach 2 Stunden haben wir schon 10°C erreicht. Trotz völliger Übermüdung können wir nur kurz schlafen und stürzen uns in die Arbeit.
Die Firma „Topstitch“ hat zwar während unserer Abwesenheit zusätzliche Abdeckungen für die Instrumente im Cockpit angefertigt, aber nicht wie wir es vorgegeben hatten. Also fahren wir nach Fernandina Beach und klären das.
Dann erste Einkäufe und mitgebrachtes Material verstauen/einbauen. Einen zweiten Elektro-Heizlüfter kriegen wir nicht – die sind überall ausverkauft. So kalt wie dieses Jahr war es hier seit Jahrzehnten nicht.

In ca. 1 Woche wollen wir weiter in Richtung Bahamas.
Es gibt viel zu tun – packen wir’s an.

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