Bahamas – Exumas 2…

Margits Beitrag:
Vor unserem Abschied vom Big Major Spot, besuchen wir nochmal den „Schweinestrand“ auf einen Sundowner, wobei die Schweine sich auch Abends blicken und sogar bis zum umfallen kraulen lassen.

Als letztes Schnorchel-Highlight besuchen wir mit der Crew der WORLDDANCER und der MORA noch die „Thunderbolt Grotto“. Die Höhle hat drei Eingänge und die von oben eindringenden Sonnenstrahlen sorgen für tolle Lichteffekte. Unter Wasser befinden sich dann noch jede Menge Fische die recht zutraulich sind. Ich vermute mal, dass die tollen Lichteffekte ein Grund dafür waren, dass hier in der Grotte Szenen für den James Bond Film „Thunderball“ mit Sean Connery gedreht wurden.

Unseren Abschiedsabend verbringen wir dann mit Heike, Herwig, Beate, Ralph und Moni bei einem Sundowner (oder auch zwei) und Lagerfeuer am Strand.
Es war eine schöne (wenn auch kurze) Zeit mit Euch und wer weiss vielleicht sieht man sich wieder.

Am Mittwoch machen wir uns dann mit der MORA auf den Weg nach „Black Point“. Die 8nm sind schnell geschafft, der Anker hält und auf zur ersten Erkundung. Laut dem Waterway Guide soll es hier eine Laundry und mehrere kleinere, aber gut sortierte, Supermärkte geben. Leider warten die Bewohner jeden Tag auf das Versorgungsschiff und daher ist das Angebot mehr als bescheiden. Zum Glück haben wir noch ausreichend gebunkert. Die Laundry ist jedoch hervorragend und bietet neben der Wäscherei auch noch einen Minimarkt, Hot Dogs, Kuchen, Kaffee und einen Frisör an…was will man mehr?

Der Wind beschert uns durch die Wellen eine unruhige Nacht und daher fahren wir am 3.Tag nach „Rudder Cut Cay“. Zuvor müssen wir jedoch durch den „Dotham Cut“ raus in den Exuma Sound. Im Cut selbst herrschen starke Strömung und hohe Wellen, KYLA hüpft durch die Wellen und bekommt ihre übliche Meerwasserdusche. Wir waren beide froh als wir durch waren.
Später ankern wir dann hinter Rudder Cut Cay wieder mit viel Wind und Strömung aber weniger Schwell. Wir liegen vor einem schönen Strand den wir allerdings nicht betreten dürfen…. Privatbesitz.
Am Sonntagnachmittag fahren wir mit dem Dinghi ein paar hundert Meter in die nächste Bucht zum schorcheln. Hier liegt auf ca. 4 Meter Tiefe ein von David Copperfield in Auftrag gegebenes Piano mit Meerjungfrau, genannt „The Musician“. Man sieht eine Meerjungfrau vor einem Piano sitzend. Das Piano hat die Orginalgröße eines Steinway Concert Grand Piano und dient vielen Meerestieren als Wohnraum. Ein recht großer Barracuda bewachte das Piano und er ließ sich auch nicht von uns stören.

Montag 05.03.18
Die nächsten 30 nm bis „George Town“ werden aufgrund der vielen Wellen wieder schaukelig. Die Wellen werden durch die Kaltfront verursacht die noch immer nicht durchgezogen ist, und die nächste Kaltfront steht schon bereit. Die Einfahrt in den Elisabeth Harbour durch den „Conch Cay Cut“, ist daher mal wieder unangenehm. Nachdem wir dann durch waren mussten noch ein paar Flach’s umschifft werden und dann sahen wir das für uns bisher größte Ankerfeld. Mindestens 300 Boote liegen hier zum Teil doch recht nah aneinander – nichts für uns! Ralph von der MORA gibt uns per Funk seine Ankerposition durch und da hier noch genügend Platz ist, fällt unser Anker direkt daneben. Am nächsten Tag besichtigen wir Georg Town. Ein kleiner, netter Ort mit Allem was man so braucht. Zwei Supermärkte, Liquor Shops, diverse andere Shops, Tankstellen, Laundry usw.

Hier warten wir nun auf ein günstiges Wetterfenster um möglichst schnell und mit gutem Wind nach Puerto Rico zu kommen.