Bonaire…

erreichen wir nach 414 nm in 69 Stunden reiner Segelzeit (ohne den Stopp in den Los Roques). Hier kann man an preisgünstigen Bojen direkt vor dem Hauptort „Kralendijk“ liegen. Da der Beginn der Hurrikan-Saison vor der Tür steht und quasi alle Boote auf dem Weg in ein sicheres Gebiet sind, rechneten wir mit einem voll belegten Mooringfeld und legen unsere Ankunft auf den frühen Morgen wenn andere Boote schon nach Curacao auslaufen. Und tatsächlich werden, gerade als wir ankommen, 2 Mooringbojen frei. In den kommenden Tagen werden wir erleben, wie einige Boote direkt weiter nach Curacao fahren müssen, weil weder Mooringbojen noch Marinaplätze frei sind. Leider gibt es keine vernünftigen Dingi-Docks vor dem Ort und so ist das „an Land gehen“ immer etwas aufwendig.
Bonaire gehört, wie auch Curacao und Aruba, zu den Niederlanden und tatsächlich ist der holländische Einfluss unverkennbar.

Die Insel ist sehr flach und trocken. Der ständig wehende, starke Ostwind weht Staub vom Inselinneren über die Leeküste. KYLA sieht nach einer Woche wie ein „Wüstenschiff“ aus. Da die Luken wegen der Hitze offen sind (sein müssen), wird auch Innen alles staubig. Das wird in Curacao eine elende Putzerei werden.
Rund um die Insel ist das Ankern bis in Tiefen von 60m verboten um die Saumriffe zu schützen und so zählen die Riffe um Bonaire angeblich zu den 3 besten Tauchspots der Welt.
Wir springen zum Tauchen direkt vom Boot ins Wasser und finden:
Es ist ganz gut, aber als einen der besten Tauchspots der Welt würden wir es nicht bezeichnen. Es gibt keine Großfische wie Rochen, Manta, Hai, Napoleon usw. und die Riffe sind streckenweise schon recht abgestorben.

Rund um die Insel gibt es ca. 90 Tauchplätze bei denen man für ein paar Stunden an Bojen festmachen kann. Leider hat Jo sich am 4. Tag unseres Aufenthaltes eine kräftige Erkältung eingefangen und von da an ist das Tauchen erstmal gestrichen bis die Pillen von Margit helfen.
Am kommenden Mittwoch werden wir weiter nach Curacao segeln und KYLA dort für 3 Monate Heimaturlaub „parken“. Mal sehen, ob wir bis dahin doch noch ein paar Tauchgänge schaffen.

Ein Gedanke zu “Bonaire…

  1. Hallo ihr Lieben,
    wenn ich das richtig lese, kommt ihr für 3 Monate zurück. Meldet euch früh genug, wir freuen uns. Ich mach den Grill schon mal an.
    Lieben Gruß
    Kalle

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