Peru – Arequipe…

Das Wichtigste zuerst: der Krankheitsfall zu Hause der uns Sorgen gemacht hat, ist weniger ernst als zunächst angenommen. Uns fällt ein riesiger Stein vom Herzen.

Für die 10 stündige Fahrt nach Arequipa hatten wir die maximal erhältliche Komfort-Busversion gebucht. Die Sitze lassen sich um 160° umlegen, man hat viel Beinfreiheit und es gibt einen Bordservice.
Nun, die Sitze sind zwar breit, bequem und mit viel Beinfreiheit, aber nur solange der Vorderman seinen Sitz nicht komplett umlegt. Dann ist Schluss mit lustig. Von der Hüfte aufwärts bleibt es komfortabel aber abwärts gibt es kaum noch Platz zum Ausstrecken der Beine  – es sei denn man ist nur 1,2m groß – weil eine bescheuerte Beinstütze, die eigentlich keiner braucht, den ganzen Raum einnimmt. Margit hat Glück, vor ihr sitzt keiner, aber Jo kämpft die ganze Nacht mit der Unterbringung seiner Beine. Jo’s Vordermann muss eine Wirbelsäule aus Federstahl haben, sonst hätten Jo’s verzweifelte Versuche eine einigermaßen erträgliche Sitzpostion zu finden, dieselbe nämlich brechen müssen. Jo beschliesst beim nächsten mal einfach alle Sitze vor uns zusätzlich zu buchen und mit Gepäck zu belegen. Das wollen wir doch mal sehen….
Jetzt aber wieder ernsthaft. Arequipa ist die 2. größte Stadt in Peru (nach Lima) hat knapp 1 Million Einwohner und liegt auf 2.340 m Höhe. Sie ist auch bekannt, als die weiße Stadt weil viele ältere Gebäude aus dem weißen Stein der umliegenden Berge gebaut wurden.
Andere Quellen behaupten, der Name stamme daher, dass die spanischen Eroberer der Gegend (also weiße) es den Ureinwohnern nicht erlaubten innerhalb der Stadt zu leben.

Wie dem auch sei, die Plaza de Armas ist sehenswert. Dort nimmt die riesige Kathedrale eine gesamte Seite ein. Sie ist eine der 100 Kirchen weltweit die die Flage des Vatikans hissen darf. Ins Innere konnten wir leider nicht schauen. Rund um die Plaza, die Altstadt mit vielen Kirchen, alten Gebäuden, dem Markt und einem komplett ummauerten Stadtviertel „Santa Catalina“ das früher mal ein Kloster war und heute hauptsächlich Museen beherbergt. Weil heute hier Halloween gefeiert wird und für die Peruaner ein 4 tägiges Ferienwochenende beginnt, platzt die sonst schon quirlige Stadt aus allen Nähten.
Ab dem frühen Nachmittag nimmt die Zahl der verkleideten Kinder auf der Plaza drastisch zu. Am Abend ist da sicher die Hölle los. Leider müssen wir morgen wieder recht früh los um zu einem 2 tägigen Ausflug in den „Canyon de Colca“ (der zweittiefste Canyon der Erde) zu starten Die Plaza muss heute Abend also auf unseren Besuch verzichten.

 

Ein Gedanke zu “Peru – Arequipe…

  1. Hallo ihr Weltenbummler,

    also bei mir im Büro gibt es maximale Beinfreiheit. Jo, komm einfache mal vorbei. Auch ich habe die maximale Komfortversion im Büro gebucht. Weiss aber ehrlich gesagt nicht, ob ich die auch bekommen habe. Egal, ich sitze gut, trocken und warm und sie geben mir zu Essen. Aber genau wie Jo, kriege ich hier einfach kein Auge zu….obwohl mein Kollege mitspielt…..

    Lieben Gruss
    Kalle

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