Argentinien – Salta…

die Hauptstadt des gleichnamigen Bezirkes in Argentinien, besuchen wir auf dem Weg zu den „Iguazu“-Wasserfällen. Nach 14 Stunden sehr angenehmer Busfahrt (Geminis Bustouren) auf richtig guten Straßen, kommen wir an. An der Grenze gibt es sogar ein Durchleuchtungsgerät für das Gepäck statt Handkontrolle.
Unterwegs fahren wir wieder durch tolle Wüstenlandschaften und können auch einige Foto’s aus dem Bus heraus machen. Wenn man den Jama-Pass (4.830m – noch in Chile) überquert hat, geht es kontinuierlich nach Unten. Ist man einmal unter der 2.000m Höhenlinie, wird es schlagartig grün. Fast so grün wie in Kolumbien. Salta (Höhe 1.180m) liegt auf der Regenseite der Andenkette und mit Wüste ist es jetzt erstmal vorbei.
Das ist gut für uns, denn nicht die Höhe hat uns seit Peru am meisten zu schaffen gemacht, sondern die kühle und extrem trockene Wüstenluft. Man schwitzt zwar nicht aber Nase, Rachen, Hals und Mund sind immer wie ausgedörrt. Das Atmen durch die Nase wird unangenehm bis unmöglich und nach dem Duschen ist das Haar schon trocken, bevor man einen Kamm erreicht. Nicht mehr lange und wir sind zurück auf KYLA wo wir sicher wieder über Hitze und Feuchtigkeit klagen werden.
In Argentinien ist der Lebensstandard nochmal eine Stufe höher als in Chile. Das merkt man deutlich. Die Innenstadt von Salta unterscheidet sich kaum von einer deutschen Stadt vergleichbarer Größe. Trotzdem sind die Preise nicht mal halb so hoch wie daheim. Von den wirtschaftlichen Schwierigkeiten in denen das Land wieder einmal steckt, merkt man hier kaum etwas.
Wir besichtigen die „Plaza de 9. Juli“ im Stadtzentrum mit einer tollen Kathedrale. Rundherum liegen moderne Einkaufsstrassen und viele schöne Bauten aus der Kolonialzeit. Auch ein Besuch der Kirche „Iglesia de San Francisco“ lohnt sich. Irgendwie hat jeder Ort in Südamerika eine Kirche oder Plaza mit „San Francisco“ im Namen. Der heilige Franziskus war/ist hier offenbar sehr beliebt.
Eine Fahrt mit der örtlichen Seilbahn (Teleferico) auf den Berg „San Bernardo“ erlaubt einen schönen Überblick über die Stadt.

Vorgestern ging es dann weiter auf einen 24 Stunden Trip nach Iguazu.

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