San Andres…

liegt zwar nur ca. 110 nm vor der Küste Nicaraguas gehört aber, wie seine kleinere Schwester „Providencia“, zu Kolumbien.
Mit unserem gesäuberten Rumpf erreichen wir auf Halbwindkurs bei leichtem Wind um die 10 kn, Wellen kleiner als 1m und günstiger Strömung, locker 7 kn Fahrt. Das ist viel zu schnell. Wir würden mitten in der Nacht in San Andres ankommen. Also reffen wir ein und aus um unseren Schnitt auf 5 kn zu bringen. Pünktlich am Morgen des 2 Tages erreichen wir die Einfahrt zum Ankerplatz. Der liegt auf der Windseite der Insel und wird von einem riesigen Riff geschützt. Im „Hafen“ gibt es viele flache Stellen, der Ankergrund ist nicht besonders stabil und so dauert es etwas, bis wir einen guten Platz gefunden haben. Wir landen recht nahe an einem unbewohnt aussehenden beinahe-Wrack das an einer dicken Leine neben uns schwoit.
Am Nachmittag sehen wir dann jemand auf dem vermeintlichen Wrack. Später kommt ein großes Polizeiboot zum Wrack und 4 Mann klettern an Bord. Drogenkontrolle? Weit gefehlt. Das Boot wird Tag und Nacht von einem Mitarbeiter der Hafenbehörde bewacht. Warum – keine Ahnung – vielleicht wurde es beschlagnahmt? Direkt neben behördlicher Aufsicht zu ankern lässt uns aber schon etwas ruhiger schlafen.
In Kolumbien braucht man einen Agenten um einzuklarieren. Wir funken wie im Handbuch („Cruising Ports the Central American Route“ von Capt. Pat Rains) angegeben, Rene an.
Er spricht Englisch, erledigt alle nötigen Formalitäten und beantwortet alle unsere Fragen. Er schafft es sogar uns eine Seekarte mit der „Nicaragua Bank“ (die war in Deutschland nicht zu bekommen aber wir müssen auf dem Weg nach Roatan/Honduras da drüber segeln) bei der Hafenbehörde zu besorgen. Sein Service kostet 77 USD. Da wir länger als 5 Tage in kolumbianischen Gebiet bleiben wollen müssen wir noch Touristenkarten zu 43 USD pro Person kaufen. Das Alles dauert natürlich seine Zeit und so geht schon mal ein ganzer Tag für den Papierkram drauf.
Wir ankern vor „Nenes Marina“ einem kuriosen Sammelsurium von kleinen wackeligen Holzstegen an recht dünnen Pfeilerchen. Trotzdem sind dort einige erstaunlich große Boote festgemacht. Für 10 USD pro Woche dürfen wir jederzeit das Dingi Dock benutzen. Man versichert uns, unser Dingi wäre sicher und Marina WIFI kriegen wir auch. Ansonsten herrscht in der Marina reger Betrieb weil dort auch die Tankstelle für die zahlreichen Ausflugsboote ist.
San Andres ist sehr touristisch. So etwas wie ein Mallorca für Kolumbianer. Segler finden sich nur wenige. In der ganzen Bucht ankern nur vier. Den Hauptort erkunden wir noch zu Fuß und mieten dann ein Golfkart mit dem wir an der Küste rund um die ganze Insel tuckern. Man darf nur 30 km/h fahren aber das interessiert hier keinen (genauso wenig wie rote Ampeln – Kolumbien eben) und die Touristen halten sich nur daran weil die Golfkarren einfach nicht schneller sind.
Es gibt ein paar kleine Strände auf der Windseite der Insel. Alles was mehr als 2m breit mit Sand bedeckt ist wird hier zur „Playa“ obwohl sich auch hinter dem Aussenriff ordentlich Welle aufbaut die an die Strände schlägt. Der Hauptstrand liegt etwas geschützer am Nordende der Insel und ist ziemlich gut besucht. Die Leeseite der Insel ist komplett felsig.

Sonst gibt es nicht viel zu sehen und nach 2 Tagen könnten wir den Rest des ruhigen Wetters nutzen um nach Providencia zu segeln. Leider kriegen wir das „ZARPE“, die dafür notwendige Genehmigung, nicht schnell genug und verlieren wieder einen Tag. Am Donnerstagmorgen geht es dann ganz früh los. Der Wind hat schon deutlich zugenommen. Es dauert allerdings über 30 Minuten bis unser Plotter ein GPS Signal empfängt. Schließlich sind wir schon beinahe aus dem Fahrwasser als uns die Marine einholt. Wir sollen langsamer fahren damit sie an Bord kommen können. Bei jetzt schon 25 kn Seitenwind können wir aber nicht viel Fahrt aus dem Schiff nehmen ohne abzutreiben. Also bedeuten sie uns wir sollen umkehren und in ruhigeres Wasser fahren. Jo ist sauer, hatten wir uns doch ordnungsgemäß per Funk bei der Port Control abgemeldet wobei sie alle unsere Schiffs- und Personendaten nochmal abgefragt haben. Das Marineboot hat allerdings 3×300 PS Aussenborder sowie 6 Mann und schwere Bewaffnung an Bord. Da können wir nicht entkommen. Schließlich kommen zwei junge freundliche Männer an Bord, kontrollieren die Papiere und durchsuchen kurz das Schiff. Sie warnen uns noch vor dem Wellengang draußen und wir dürfen weiter fahren. Inzwischen ist der Wind auf über 30 kn und die Wellenhöhe liegt deutlich über 3m. Das waren jetzt genug Zeichen. Wir haben verstanden und geben erstmal auf. Nach 30 Minuten sind wir wieder am Ankerplatz. Das nächste ruhige Wetterfenster wird in ca. 1 Woche erwartet. Solange sitzen wir hier „fest“. Dafür gibt es sicher schlechtere Orte. Es steht zwar kräftige Welle am Ankerplatz aber wir hatten schon schlimmeres. Zum Schwimmen/Schnorcheln ist es leider zu wellig.
Aber wir können faulenzen, lesen, den zahlreichen Parasail-Booten und Kitesurfern zuschauen oder mit dem Dingi nochmal die Stadt besuchen. Und irgendetwas gibt es für Jo ja auch immer zu schrauben.
Spätestens ab Mittag kommen regelmäßig voll besetzte Ausflugsboote, kreisen einmal um KYLA und der Bootsführer erzählt seinen Gästen etwas über die tapferen (oder verrückten?) Typen die aus Deutschland hierher gesegelt sind. Wir winken immer ganz freundlich und überlegen ob wir selber Touren anbieten.

Nachtrag:
wer uns bei „Findship“ oder ähnlichen Trackerdiensten sucht, wird uns immer noch in Grenada finden. Das liegt daran das unser AIS-Transponder dort wohl das letztemal eine Position gesendet hat. Seitdem empfängt er nur noch, sendet aber nicht mehr. Aufgefallen ist uns das erst, als uns auf dem Weg nach San Andres ein Frachter (wegen des Panama Kanals fahren davon jede Menge hier rum) recht nahe kam und wir ihn anfunken, ob er uns denn auf seinem AIS sieht. Einen neuen Transponder kriegen wir hier leider nicht. Vielleicht in Guatemala oder Mexico, spätestens in den USA.

 

Panama – Adieu…

Wir warten bis 16.02.19 auf ein gutes Wetterfenster mit wenig Wellen. Die letzten Tage hatte es kräftig aus Nordost geblasen und bei 3-4 m Welle auf Halbwindkurs nach San Andres zu segeln muss nun wirklich nicht sein.

Margit berichtet:
Es gibt ja ein Sprichwort unter den Blauwasserseglern: “Segeln bedeutet sein Boot an den schönsten Orten der Welt zu reparieren“….. wie wahr. Wir waren echt fleißig die letzten Tage, haben viel geschafft und so manches abgearbeitet was schon länger auf unserer ToDo Liste stand. Wir waren nochmal einkaufen, was hier ja nicht so einfach ist. Eine Fahrt in den nächsten Ort Sabanitas mit den größeren Supermärkten dauert mal eben eine Stunde (und kostet entsprechend). Das haben wir dann aber auch richtig genutzt und auch unsere Rumbestände wieder aufgefüllt. Der ist hier sehr gut und günstig.
Auf dem Rückweg haben wir dann noch ein neues Brett als Gangway gekauft. Das alte stammte aus Dominca und war so in sich verdreht, dass es sich immer wieder aus der Halterung an Bord arbeitete. Da die Schreinerei kein passendes Brett auf Lager hatte wurde einfach eines aus einem riesigen Holzblock gesägt. Die Feinarbeiten hat der Skipper dann selbst gemacht und jetzt ist alles perfekt.

Beide Wassermacher laufen super und produzieren genug Trinkwasser.
Die Seitenfugen der Teakflächen im Cockpit wurden 2 Tage lang ausgekratzt und dann neu verfugt. Es ist nicht perfekt aber ganz gut geworden. Dafür gibt es jetzt aber auch keine schwarzen Streifen mehr auf Hosen und Polstern.


Um Aceton zum Entfetten der Fugen zu bekommen, fahren wir tatsächlich 2 mal quer durch ganz Panama. Der 4 Liter Kanister in Panama City war uns zunächst zu groß und zu teuer. Also versuchen wir was in Colon zu bekommen. Bei uns gibt es ja Aceton für wenig Geld in jedem Baumarkt. Hier aber nicht. Denn es ist einer der Grundstoffe zur Herstellung der Droge Methamphetamin (Meth). Schon in den USA musste der Geschäftsführer in einem großen Baumarkt den Kauf von mehr als 1 Liter Aceton extra freigeben. Wer größere Mengen Aceton kauft, macht sich automatisch als Drogenkoch verdächtig. Am Ende fahren wir wieder nach Panama City und nehmen den großen Kanister bevor wir gar nichts kriegen.
Der Motor bekommt einen Ölwechsel. Omar befreit unsere Unterwasserschiff und vor allem den Propeller vom Bewuchs. Jogi ersetzte alle Opferanoden durch neue. Alles zusammen für 90 USD.

Aus unserem alten Biministoff, den wir extra verwahrt hatten, näht Margit Cover für die Genuawinschen und den Aussenborder. Alle Edelstahlteile werden poliert und noch einige kleinere Verschönerungsarbeiten erledigt.

Zwei Tage vor den geplanten auslaufen lässt uns unser großer Kühlschrank im Stich.
Zu wenig Kühlmittel! Also warten wir jetzt bis Samstagnachmittag (eigentlich wollten wir Samstagmorgen schon los) auf Peter der das wieder in Ordnung bringen kann.

Panama hat uns sehr gut gefallen.Insbesondere natürlich die San Blas Inseln aber auch die etwas spartanische dafür aber sichere, ruhige und preiswerte Turtle Cay Marina. Falls wir nach einer langen Heimatpause nochmal transatlantik segeln, würden wir die Karibik auslassen und direkt Panama ansteuern.

 

Panama – Temperatursprünge, der Kanal, die Stadt, der Papst und Anderes…

Endlich wieder ein Blogeintrag – man kommt einfach zu nichts (fast wie bei Rentnern).
Nach 3 Wochen in der Heimat ging es am 20. Januar wieder zurück nach Panama. Weil die Bahnfahrt von Frankfurt nach Hause bei der Heimreise chaotisch verlief (nur Verspätungen, Zugausfälle, Zug ohne Heizung und Licht, usw.) fahren wir diesmal mit einem Mietwagen mitten in der Nacht zum Flughafen Frankfurt.
Außentemperatur -5°C.
Mit im Gepäck: 22,5 Kilo Neu- und Ersatzteile. Wir hatten beschlossen uns nicht mehr nur auf den „alten“ Wassermacher zu verlassen und so baut Jo uns einen neuen. Dazu später mehr.
Bei der Zwischenlandung in Chicago/USA wird das Gepäck wieder vom Zoll kontrolliert. Würden wir ja auch machen wenn es da Gegenstände gibt die nach Bomben (die Hochdruckpumpe für den Wassermacher) oder Granaten (die Dichtungsmasse-Kartuschen) aussehen. Dass bei so einer Kontrolle das kleine Schloss an der Tasche aufgebrochen wird ist ja noch verschmerzbar. Dass aber die Tasche am Ende an einer Seite einen halb aufgerissenen Boden hat, ärgert uns dann schon. Gut, dass die Teile im Inneren nochmal in Plastikboxen verpackt waren, sonst wäre ein großer Teil wohl weg gewesen.
Außentemperatur in Chicago : -10°C und ca. 10cm Schnee. Da wir das Terminal nicht verlassen, merken wir davon aber nichts.

Am Abend landen wir endlich in Panama City.
Außentemperatur: 29°C, 70% Luftfeuchte.
Wir hatten uns zu Hause schon gewundert, warum im Januar auf einmal viele Hotels in Panama City ausgebucht und dann auch noch doppelt so teuer waren wie im Dezember. Auf unserem Flug von Chicago nach Panama fragte uns die Stewardess ob wir auch zum Papstbesuch nach Panama flögen…. wie Papst ??? Ausgerechnet in der Woche in der wir Panama City besuchen wollen, findet hier der Weltjugendtag 2019 statt und am Dienstag kommt „Papa Francesco“.
Wir waren ja eigentlich noch nie besondere Freunde des Papstes und der Aufwand der hier für seinen Besuch betrieben wird, ist gigantisch. Bezahlen muss das wohl die Stadt. Dafür werden dann diverse Honoratioren und Regierungsvertreter besucht. Das Kinderkrankenhaus einen Block neben unserem Hotel besucht „Papa“ nicht. Hunderttausende Jugendliche ziehen mit „Schlachtgesängen“ (Kirchenlieder sind das nicht) durch die Stadt wie bei einem grossen Fußballspiel. Nun, wer es mag…

Ab Montag hatten wir ein Mietauto zur Verfügung und besichtigten die „Miraflores“-Schleusen an der Pazifikseite des Panama Kanals. Der Kanal ist bekanntlich eine teilweise künstliche, ca. 82 Kilometer lange Wasserstraße die den Atlantik mit dem Pazifik verbindet. Neben mehreren Frachtern können wir auch 4 Segler beim Schleusen beobachten.

Die restlichen Tage in Panama City bleibt das Auto wegen der vielen Strassensperren in der Hotelgarage.
Unser Hotel bietet jeden Tag einen kostenlosen Shuttlebus in die „Albrook Mall“ an. Das ist ein gigantisches Einkaufscenter mit weit über 700 einzelnen Geschäften aller Art. Abfahrt ist 10 Uhr, Rückfahrt um 18 Uhr. Wir wundern uns, was man da die ganze Zeit machen soll. 8 Stunden shoppen, das ist selbst Margit zuviel und wir wollen ja eigentlich nur mal kucken. Nun, wir fuhren mit und wir waren 7 Stunden dort! Um 17 Uhr hatten wir endlich genug und ließen uns mit unseren Tüten (von wegen nur mal kucken) per Taxi ins 3,8 km entfernte Hotel bringen. Für die Strecke brauchte der Taxifahrer wieder einmal unser Handy-Navi und 45 Minuten Zeit, da die Innenstadt fast komplett gesperrt war. Die letzten 500m mussten wir dann noch zu Fuss gehen.

Mittwochs ging es zu Fuß an der Promenade entlang in die Altstadt, zuvor mussten wir durch die Detektorenschleuse und hatten dann die hinter der „Avenida Balboa“ gelegene „Interamericana“ ganz für uns – autofrei wegen dem Papst. Die Promenade ist ganz hübsch als Park angelegt und man kann die ganze Bucht vor der Stadt entlang laufen. Strände gibt es hier nicht. Der Tidenhub auf der Pazifikseite beträgt über 5m.
Die Altstadt „Casca Viejo“ gefiel uns, genauso wie in Cartagena, viel besser als der neuere Stadtteil. Neben den zum Teil grenzwertig abgestützten Hausruinen gibt es auch viele wunderschöne Häuser und Kathedralen.

Donnerstags fahren wir über die beiden Brücken über den Kanal, die „Puente de las Americas“ (die ältere) und die „Puente Centenario“ (die neuere) zurück in die Marina, die Stadt ist einfach zu voll. Die Brücken überspannen nicht nur den Panamakanal auf der Pazifikseite sondern verbinden auch Nord- und Südamerika. Innerhalb von 1 Stunde wechseln wir also zweimal die Kontinente.

KYLA hat die Zeit ohne uns wieder gut überstanden. Alles trocken und schimmelfrei. Mit dem Auto erkunden wir die Umgebung, fahren zum Bunkern in die großen Supermärkte, schauen uns die Linton Bay Marina an und treffen dort sogar Bill, den Skipper von SY TaoPao. Die hatten wir in den Bahamas getroffen.

Wir besuchen „Colon“ und die Kanalschleusen „Agua Clara“ auf der Karibikseite. Das sind die erweiterten, 2016 in Betrieb genommenen Schleusen. Dort erleben wir wie der Panamax-Frachter „Malaysia“ mal eben mit 13.200 Containern beladen in die Schleuse einfährt. Die Durchfahrt durch den Kanal kostet den Frachter 900.000 USD. Die Fahrt um Kap Hoorn wäre wegen Zeit und Treibstoffverbrauch aber noch viel teurer.

Nachdem wir dann unser Auto zurückgegeben haben wurde es auch Zeit für unsere „Projekte“ an Bord. Mit einer einfachen und billigen Hochdruckpumpe aus einem Kärcher-Gerät bauen wir einen Wassermacher. Peter aus der Marina hat, während wir zu Hause waren, in den USA die Membran und das Gehäuse bestellt. Einschließlich einiger aus Deutschland mitgebrachter Teile (Hochdruck-Fittings, Hydraulikschläuche, Einstell- und Sicherheitsventil, Manometer usw.) kostet uns das alles knapp 1.100 Euro (700 Euro allein für die Membrane mit Gehäuse). Die Anlage erzeugt 60 l/h feinstes Trinkwasser – mehr als doppelt so viel wie der “alte“ Wassermacher den wir aber auch noch reparieren und als Reserve fahren. Fertige Wassermacher der 60l/h Klasse kosten mal eben 5.000 Euro.

Jetzt muss noch die sich auflösende Dichtmasse an den Rändern der Teakflächen im Cockpit erneuert werden. In der Türkei hatten wir diese Flächen beim Kauf von KYLA erneuern lassen mit der ausdrücklichen Zusicherung die Dichtmasse würde sich auch unter karibischer Sonne nicht auflösen. Da hat man uns im wahrsten Sinne des Wortes wohl „getürkt“. Die Dichtmasse hat nicht mal 2 Jahre Tropensonne überstanden. Jetzt kommt „richtig gutes Zeug“ zum Einsatz (SIS 440 Teak Deck Caulking). Mal sehen wie lange das hält.

Anschließend soll es weiter nach „San Andres“/Kolumbien gehen.