Antigua…

ist nicht nur eine Insel in der Karibik sondern auch ein altes Städtchen und eine sehr bekannte Touristenattraktion in Guatemala.

Weil wir wieder mal in Zeitdruck sind – die nächste Springflut um aus dem Rio Dulce wieder raus zu kommen, ist am 21.04. – buchen wir bei riodulcetravel.com eine mehrtägige Rundfahrt zu den wichtigsten Zielen. Das ist nicht ganz billig (900 Euro für 6 Tage) aber man muss sich um nichts kümmern (Hotels, Transporte per Bus, Eintritte, englische Guides – alles inklusive).
Das Städchen Antigua ist unser erstes Ziel nach einer achtstündigen Busfahrt. Es gefällt uns ausgezeichnet. Umgeben von hohen Vulkankegeln liegt es im Landesinneren auf ca. 1.550m Höhe. Tagsüber angenehme 25°C, trockene glasklare Luft. Wir haben es wieder geschafft, zu einem besonderen Anlass hier zu sein. In einer Woche ist Ostern. Für die streng katholischen Guatemalteken dass wichtigste Fest des Jahres. Schon jetzt finden ständig Prozessionen statt. Dazu werden die Straßen mit phantastischen Bildern aus gefärbten Sägespänen geschmückt. Diese Teppiche gibt es nur einmal im Jahr zu sehen.
Die Stadt ist echt schön, alles kleine, alte Häuser mit maximal 2 Stockwerken. Von außen sehen sie recht unscheinbar aus, aber im Inneren finden sich wahre Paradiese. Die Preise sind entsprechend, locker mal 500.000 USD für so ein Schmuckstück.
Obwohl es sehr viele Touristen in der Stadt gibt – Antigua ist auch bekannt für seine vielen ausgezeichneten Sprachschulen – fällt das kaum auf. In den engen gepflasterten Gassen verlaufen sich die. Alles ist sehr sauber und gepflegt. Die Atmosphäre ist irgendwie gelöst. Essen und Getränke sind relativ günstig und die Leue freundlich. Nur die vielen Straßenverkäufer können etwas lästig werden. Aber das ist ja für viele Leute hier auch die einzige Möglichkeit sich etwas Geld zu verdienen.
Diego ist unser Guide für eine Citytour. Er zeigt uns die wichtigen Plätze und gibt unzählige Hintergrundinformationen. Wir wussten z.B. nicht, dass es deutliche Hinweise darauf gibt, dass die Maya (ca. 60% der Guatemalteken sind „echte“ Maya) vor etlichen 10.000 Jahren aus Asien, hauptsächlich aus der Mongolei, eingewandert sind. Das würde zur Physiognomie passen.
Für die Maya war Jade früher wichtiger als Gold. Es gab einen regelrechten Kult darum. Auch heute noch wird in Guatemala Jade gefördert. Einige Arten wie rosafarbige Jade gibt es nur hier. Im Jademuseum erfahren – wir sogar auf Deutsch – mehr darüber. Aus Asien haben die Maya wahrscheinlich auch den Brauch mitgebracht, jedem Datum ein Tierzeichen zuzuorden. In einem dicken Buch finden wir unsere Geburtsdaten. Demnach ist Jo Fledermaus. Damit dürfte die Besetzung der Hauptrolle im nächsten Batman Film klar sein. Margit ist Biene. Gibt es schon einen Biene Maja Film?

 

Unser nächstes Ziel ist der „Lago Atitlan“.

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