Lago Atitlan…

wird wegen seiner malerischen Lage, umgeben von schlafenden Vulkanen, oft als der schönste See der Welt bezeichnet.
Von Antigua aus ist man mit dem Bus in ca. 3 Stunden da. Massen von Touristen werden mit Booten über den See zu den Orten am Seeufer gebracht. Wir besuchen auf unserem Tagesausflug nacheinander San Juan, San Pedro und Santiago de Atitlan. Da gibt es jeweils eine alte Kirche und Unmengen von Touristenläden zu sehen. Der Tourguide erzählt ein wenig zur Historie und ist ziemlich beschäftigt damit, dass einige recht eigenwillige Mitglieder unserer Gruppe (20 Leute) unterwegs nicht verloren gehen.
In San Juan bekommen wir gezeigt, wie man hier Baumwolle zu bunten Stoffen verarbeitet. Nur mit natürlichen Farbstoffen aus Blättern, Rinde oder Früchten werden erstaunlich kräftige und haltbare Farben erzeugt. Die gefärbte Baumwolle wird mit dem Saft aus dem Stamm von Bananenpflanzen „fixiert“ und von Hand zu Tuch gewebt. Margit gönnt sich einen der schönen Schals (500 Quetzals).
Wie man aus Kakaofrüchten Schokolade macht, wird uns auch nochmal gezeigt. Dass die rohen Kakaobohnen nach dem fermentieren bis zu 70% Alkohol enthalten war uns allerdings neu. Jo will denn auch gleich das Mittagessen daraus machen wird aber von Margit wieder gebremst.
Insgesamt erinnert der Tag schon ein bisschen an eine „Butterfahrt“. Der See selber ist zwar wirklich hübsch gelegen und einen Besuch sollte man keinesfalls verpassen, aber als schönster See der Welt würden wir ihn nicht bezeichnen. In europäischen Gebirgen gibt es sicher schönere Seen.

 

 

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