Sind noch unterwegs…

In den letzenTagen waren wir in St. Maarten, Virgin Gorda, Anegada und Cooper Island. Leider ist in den BVI’s (British Virgin Islands) ein Internetzugang sehr schwierig/teuer. Weitere Details und Fotos erst wieder, wenn wir einen bezahlbaren und stabilen Netzzugang haben.

Bis dahin … geduld…

 

2017…“schlechter“ Start…

Wir sind wieder ONLINE! Pünktlich nach der letzten Skype-Verbindung mit Margit’s Familie am Silvesterabend funktionierte unsere Prepaid-Internetkarte nicht mehr?
Marina-Netzwerk und alle Telefonnetze überlastet! Mit einer neuen Karte gehts jetzt wieder, auch wenn uns die Firma „Orange“ bisher nicht sagen konnte, warum die alte Karte trotz ausreichendem Guthaben, nicht mehr funktioniert.

Wir wünschen Familie, Freunden, Bekannten und Allen die unser Blog verfolgen, nochmal ein gutes und vor allem gesundes Jahr 2017.
unbenannt

 

 

 

 

 

 

 

Wir bedanken uns für die vielen eMail’s und Kommentare.

Bei uns hat es in den letzten Tagen mit der Gesundheit gehapert. Es herrschten die Magen-Darm Viren (oder Bakterien?). Jedenfalls war zuerst Margit für 2 Tage ausser Gefecht gesetzt und da wir uns auf dem Boot ja abwechseln, folgte danach Jo für 2 Tage – genau über Silvester und Neujahr.
Margit hatte extra Weintrauben gekauft. Zwölf Stück werden hier traditionell zu den zwölf Glockenschlägen zum Jahreswechsel gegessen und sollen für jeden Monat Glück bringen. Das ging leider gerade nicht  – hätten wir schon vorher welche essen sollen???

Direkt neben dem Hafen wurde wieder ein großartiges Feuerwerk gezündet. Jo hat das leider Alles verschlafen. Der war echt fertig. Der geplante Besuch der Silvesterparty in der Stadt fiel komplett den Viren zum Opfer. Moni und Ralf sind uns hoffentlich nicht böse, dass sie alleine losziehen mussten. Wenigstens konnte Margit die Musik der Party bis 6:30 am Neujahrsmorgen „geniessen“.
Dass die Sanitäranlagen geschlossen waren (schon zum 2. mal in dieser Woche verstopft – was mögen die Leute bloß alles reinschmeißen?) ist für Magen-Darm Kranke auch nicht gerade hilfreich.
Nun geht’s uns beiden wieder gut und wir konnten gestern Abend unser Silvesteressen, zumindest im kleinen Maßstab, nachholen.
Nun sind wir schon fast 4 Wochen hier und warten jetzt nur noch auf 2 Teile fürs Boot sowie passendes Wetter, bevor es endlich weiter gehen kann.

Frohe Weihnachten…

An alle Leser unseres Blogs:
Frohe Weihnachten

Bleibt gesund, munter und glücklich in 2017.
Und nicht vergessen:
„In 20 Jahren wirst du eher die Dinge bereuen, die du nicht getan hast, als die Dinge, die du getan hast. Also mach die Leinen los. Verlass den sicheren Hafen. Fang den Passatwind mit deinen Segeln ein. Erforsche. Träume. Entdecke.
(Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller).

Grüße von Herzen ❤ ❤ ❤
Margit & Joachim
SY KYLA / zur Zeit Teneriffa

PS: die weißen Pünktchen die durch das Bild wandern, sollen Schneefall darstellen.

Allgemeines…

Wegen einzelner Nachfragen:
Ihr wisst schon, dass man die Fotos in unserm Blog durch einfaches Anklicken vergrößern kann, oder?
Wir freuen uns grundsätzlich über jeden Kommentar im Blog.
Aber seid uns nicht böse, wenn wir, abgesehen von einzelnen Ausnahmen, generell nicht darauf antworten.
Der Sinn des Blogs ist es, die Familie, Verwandte, Freunde, Kollegen, Bekannte, Interessierte, über unser Aktivitäten zentral auf dem Laufenden zu halten ohne mit jedem Beteiligten in permanenten eMail Kontakt zu treten. Das würde ein Zeit- und Datenvolumen beanspruchen das wir einfach nicht haben.

Faulenzen – von wegen…

Für alle die meinen, wir würden hier hauptsächlich faulenzen, haben wir mal eine kleine Liste zusammengestellt, was wir in den letzten Tagen alles erledigt/gemacht haben:

Freitag :     Wäsche waschen/bügeln – 6 Stunden

Samstag :
Einkaufen (mit Hilfe von Stegnachbarn mit deren Auto) – 4 Stunden, ohne Auto hätte das den ganzen Tag gedauert.
Wassermacher in Betrieb genommen – 3 Stunden

Sonntag :
Diverse Listen angefertigt/aktualisiert (Verbrauch/Vorrat: Wasser, Diesel, Benzin,
Gas, Strom, Bordkasse) – 4 Stunden
Wassermacher Testlauf – 3 Stunden
Megapuls für Batterien vorne eingebaut (verbessert Batterieleistung) – 2 Stunden
Testfahrt Dingi inkl. Sprit mischen – 2 Stunden

Montag :
Angebote neues Ding einholen, Kleinteile-Beschaffung – 4 Stunden
Pactor Controller (Kurzwellenfunk) und Satelliten-Telefon Mail/Wetter
konfiguriert – 3 Stunden.

Dienstag :
neues Dingi gekauft – 4 Stunden
Lampe Backofen repariert – 0,5 Stunden
Wasserfilter elektr. WC-Pumpe eingebaut – 2 Stunden
zusätzlichen Block Fallenstopper eingebaut – 3 Stunden

Die eine oder andere Kleinigkeit fehlt sicher und dazu kommen noch die täglichen Routine-Arbeiten wie Boot putzen, kochen, Wetter holen, eMail bearbeiten usw. Ohne Auto und bekannte Einkaufsmöglichkeiten dauert jede Aktion 3-4 mal länger als Zuhause.

Noch einzubauende Geräte und aktuelle Reparaturen:
neues Radio, Hochleistungs-Laderegler, zusätzlicher Decks-Umlenkblock (für den Paragen), Maststufen, Mastlautsprecher, Hochleistungs-Bugstrahlpropeller, Batterie-Monitor, Alarmanlage, Internet-Kamera, Wanten- und Stagspanner gangbar machen und einstellen, Drosselspule für die Druckwasserpumpe (stört die Elektrik), LED Beleuchtung Cockpit und Pantry reparieren, alle VA Teile an Deck polieren/konservieren, Ankerhalterung am Bug verstärken usw. usw. – es nimmt kein Ende.

Ihr seht, das Leben ist kein Ponyhof und wir haben eine ganze Menge zu tun.
Am Freitag soll unser Not-Reserve-Linearantrieb für den Autopiloten kommen.
Dann könnten wir am Samstag oder Sonntag in Richtung Madeira starten, wenn
das Wetter mitspielt.

 Ach ja, unsere 1. Hilfe Behandlung beim Stegnachbarn war erfolgreich.
Er hat es überlebt und erfreut sich momentan bester Gesundheit.

Wieder an Bord…

Seit vorgestern sind wir wieder an Bord.
Die Anreise gestaltete sich (wieder) etwas kompliziert. Der Flieger nach Porto  (Ryanair) hatte über 1 Stunde Verspätung. Am Flughafen Porto: keine Taxis. Die streiken gerade alle. Wir sind dann 2 Stunden mit dem Bus bis zur Marina unterwegs gewesen.
KYLA geht es gut und wir gehen erst mal etwas essen.

Zuhause hatten wir 2 Tage besondere Aufregung weil der Kanal im Haus verstopft war und wir somit 2 mal eine Reinigungsfirma holen mussten weil unser WC-Überlief (grosse Sauerei) – und das war wieder richtig teuer.
Aber gut das wir gerade daheim waren. Stellt Euch vor, dass wäre während unserer Abwesenheit passiert!!

Dienstag in Leixoes:
Die Abdeckungen für unseren Cockpittisch, die Steuerräder usw. sind zwar fertig und  passen auch, haben aber nicht die bestellte Farbe!
Die werden jetzt nochmal neu gemacht und uns nach Lissabon oder Portimao nachgeschickt. Hoffentlich klappt das, sonst sind 500,- Euro weg.
Wir hatten schon vor unserem Heimflug von der Crew der MORA den Hinweis auf einen Baumark im Shopping Center „MAR-Shopping“ (ca. 5 km von Leixoes) bekommen.
Jo braucht noch ein paar Teile für unsere zwei Bäder und wir wandern zu Fuß dahin. GROSSER FEHLER. Da gibt es wirklich ALLES – nicht nur den Baumarkt.
Das Center ist gigantisch. Selbst in Köln, Hamburg oder London haben wir solche Dimensionen nicht gesehen. Der JUMBO-Mark (Lebensmittel) hat 53 Kassenplätze plus 6 Selbstbediener-Kassen!!!
Wer je nach Porto kommt, sollte dieses Center unbedingt besuchen. Die Preise sind unschlagbar: gebenüber Deutschland 2/3 oder nur die Hälfte bei vergleichbarer Qualität!!!
Heute sind wir wieder dahin – diesmal per Bus/Taxi. KYLA ist nun etliche Kilo schwerer und wir um ein paar Hundert Euro ärmer.  In Deutschland hätten uns die ganzen Sachen (nicht nur für die Bäder), selbst bei Amazon/eBay locker das Doppelte gekostet.
Ihr dürft mal schätzen, was uns der Tisch voller Lebensmittel (siehe Foto) gekostet hat.

Um unsere finanziellen Einbußen zu mindern und weil das Wetter die nächsten 2 Tage gerade passt, werden wir morgen zeitig weiter in Richtung Lissabon fahren.

 

 

 

Fazit Frankreich…

zusammenfassend hat es uns in Frankreich zwar gut gefallen, aber die Leute dort waren manchmal schon recht „merkwürdig“. Freundlichkeit gegenüber Kunden/Gästen ist eher selten. Man hat ständig das Gefühl, dass man den Leuten lästig ist und die Ihrer Arbeit nur widerwillig nachkommen. Auch die manchmal penetrante Weigerung in Englisch zu kommunizieren ist schon ziemlich verschroben. Die „Grande Nation“ ist wohl ein bisschen eingebildet?

wieder da…

Seit gestern sind wir wieder auf dem Boot.
Auch wenn es uns noch schwer fällt, werden wir unseren Weg weiter gehen. Hier auch nochmal vielen Dank an alle Kommentatoren.
Die Anreise gestern verlief recht abenteuerlich. Wir hatten beschlossen mit dem Zug von unserem Heimatort zum Flughafen Düsseldorf zu fahren.
Nun liegt unsere letzte Bahnreise schon ca. 35 Jahre zurück und wir waren skeptisch, ob das Alles auch klappt. Bis zum Bahnhof Köln-Süd  (1. Umsteigen) ging es noch gut. Dann brach Chaos aus: Einige Züge hatten 20-30 Minuten Verspätung und brachten den gesamten Fahrplan durcheinander. Unser Zug (Abfahrt 7:21) wurde zwar auf der Tafel angezeigt, kam aber erst um 7:35 und hatte nicht die Nummer die in unserem Ticket stand. Bevor wir herausgefunden hatten, dass das unser Zug gewesen wäre, war der schon wieder weg. PANIK !!!. Wir mussten schließlich in 2 Stunden in Düsseldorf im Flieger sitzen!
Für uns heisst das vorerst: nie wieder Bahn ???

Vor dem Bahnhof: 2 Taxis – aber kein Fahrer – Taxi telefonisch bestellt. Nach 20 Minuten noch immer kein Taxi – neuer Anruf – kurz nach 8:00 ist es endlich da. Geplante Fahrtzeit nach Düsseldorf: ca. 45 Minuten. Unterwegs mehrere Staus aber gottlob nur kurz.
Der Fahrer hat sich die größte Mühe gegeben, uns möglichst schnell nach Düsseldorf zu bringen (die eine oder andere Verkehrsregel wurde nicht ganz so streng ausgelegt). Ein großes Dankeschön an Ihn. Kurz nach 9:00 waren wir dann am Flughafen. Gut, dass wir schon vorher online eingecheckt hatten.
Bei der Handgepäckontrolle wird Margit die kleine Dose ihrer deutschen Leberwurst abgenommen! Wahrscheinlich hatte man Angst, wir würden die den Piloten auf die Brillen schmieren um das Flugzeug zu entführen – Hahaha…
Obwohl schon 3 mal kontrolliert und im Transferbereich verblieben, werden wir beim Zwischenstopp in Birmingham noch 3 mal kontrolliert. Leberwurst-Terroristen wie wir haben’s heutzutage echt nicht leicht.
Auf Jersey angekommen, erfahren wir im Taxi zum Hafen (der Fahrer war seeehr gespächig) dass morgen das Ereigniss des Jahres auf Jersey stattfindet. Die „Jersey International Air-Display“ (bei uns nennt man das Flugschau). Ein Riesenspektakel mit tausenden von Besuchern das wir uns nicht entgehen lassen werden. Jo hatte sich bei der Landung in Jersey schon gewundert warum dort so viele alte Kampfflugzeuge auf dem Flugfeld rumstanden. Hatte die Leberwurst tatsächlich eine Kriegserklärung ausgelöst ??? (Ironie aus).
KYLA ist ein wenig schmutzig aber sonst wohlbehalten. Heute wird geputzt, geschraubt und ab 13:00 Flugshow geguckt. Ein paar Fotos gibt’s dann morgen.

harte Schläge…

Am 20.08. kurz bevor wir, direkt vom Flughafen aus, das Krankenhaus erreichten, ist Margit’s Papa verstorben.
Das war ein harter Schlag und hat uns Alle umso schwerer getroffen, wo doch gerade erst im April Joachim’s Mama verstorben ist.
Die Beisetzung war vorgestern und wir brauchen jetzt noch ein paar Tage für uns und die Familie.