Heimaturlaub…

Nun sind wir schon eine Woche wieder zu Hause.
Das Wiedersehen mit Familie und Freunden war schon recht aufwühlend, aber nach so langer Zeit „fern der Heimat“ auch eine echte Erleichterung.
In „Haus und Hof“ war alles OK. Das haben wir zum großen Teil meiner Schwester und Ihrem Mann zu verdanken – DANKE Petra und Robert!
Die Wohnung war genauso wie wir sie verlassen haben. Unser Auto und alle Geräte liefen ohne zu zicken  – das haben wir auch schon anders erlebt.
Margit’s Schwester hatte schon mal ein paar Lebensmittelvorräte aufgefüllt und uns vom Flughafen abgeholt. So konnten wir das erste Wochenende ohne Einkaufsstress verbringen – DANKE Steffi!
Bis wir wieder in Richtung USA aufbrechen – das wird Anfang August sein – macht das Blog jetzt erstmal Pause.
Bis dahin wünschen wir allen Lesern ein Schöne Sommerzeit.

Auf dem Weg nach Florida 2

Position: 22°03′ N, 77°00′ W.
Ca. 15 nm suedoestlich vor dem Verkehrstrennungsgebiet im Old Bahama Channel. Noch ungefähr 300 nm bis Florida.
Die vorgebratenen Frikadellen sind alle und der letzte gefangene Fisch ist aufgegessen. Erst jetzt darf Jo wieder angeln.
Es ist sonnig und der achterliche Wind ist schwach. Das macht uns zwar langsam, aber das Bordleben ist bei wenig Welle recht bequem. Sonst ist alles ok.

Auf dem Weg nach Florida

Position: 20°45′ N, 73°50′ W.
Ca. 10 nm suedwestlich von Great Inagua (Bahamas). Laufen bei wenig Wind mit etwa 4 kn nach Nordwesten in Richtung Old Bahama Channel. Werden voraussichtlich Morgen Nachmittag den dortigen Wegpunkt erreichen. Von da sind es dann nochmal gute 350 nm bis Florida. Gestern einen schoenen 8 kg MahiMahi gefangen – lecker.
Es geht uns gut.

Sind noch unterwegs…

In den letzenTagen waren wir in St. Maarten, Virgin Gorda, Anegada und Cooper Island. Leider ist in den BVI’s (British Virgin Islands) ein Internetzugang sehr schwierig/teuer. Weitere Details und Fotos erst wieder, wenn wir einen bezahlbaren und stabilen Netzzugang haben.

Bis dahin … geduld…

 

2017…“schlechter“ Start…

Wir sind wieder ONLINE! Pünktlich nach der letzten Skype-Verbindung mit Margit’s Familie am Silvesterabend funktionierte unsere Prepaid-Internetkarte nicht mehr?
Marina-Netzwerk und alle Telefonnetze überlastet! Mit einer neuen Karte gehts jetzt wieder, auch wenn uns die Firma „Orange“ bisher nicht sagen konnte, warum die alte Karte trotz ausreichendem Guthaben, nicht mehr funktioniert.

Wir wünschen Familie, Freunden, Bekannten und Allen die unser Blog verfolgen, nochmal ein gutes und vor allem gesundes Jahr 2017.
unbenannt

 

 

 

 

 

 

 

Wir bedanken uns für die vielen eMail’s und Kommentare.

Bei uns hat es in den letzten Tagen mit der Gesundheit gehapert. Es herrschten die Magen-Darm Viren (oder Bakterien?). Jedenfalls war zuerst Margit für 2 Tage ausser Gefecht gesetzt und da wir uns auf dem Boot ja abwechseln, folgte danach Jo für 2 Tage – genau über Silvester und Neujahr.
Margit hatte extra Weintrauben gekauft. Zwölf Stück werden hier traditionell zu den zwölf Glockenschlägen zum Jahreswechsel gegessen und sollen für jeden Monat Glück bringen. Das ging leider gerade nicht  – hätten wir schon vorher welche essen sollen???

Direkt neben dem Hafen wurde wieder ein großartiges Feuerwerk gezündet. Jo hat das leider Alles verschlafen. Der war echt fertig. Der geplante Besuch der Silvesterparty in der Stadt fiel komplett den Viren zum Opfer. Moni und Ralf sind uns hoffentlich nicht böse, dass sie alleine losziehen mussten. Wenigstens konnte Margit die Musik der Party bis 6:30 am Neujahrsmorgen „geniessen“.
Dass die Sanitäranlagen geschlossen waren (schon zum 2. mal in dieser Woche verstopft – was mögen die Leute bloß alles reinschmeißen?) ist für Magen-Darm Kranke auch nicht gerade hilfreich.
Nun geht’s uns beiden wieder gut und wir konnten gestern Abend unser Silvesteressen, zumindest im kleinen Maßstab, nachholen.
Nun sind wir schon fast 4 Wochen hier und warten jetzt nur noch auf 2 Teile fürs Boot sowie passendes Wetter, bevor es endlich weiter gehen kann.

Frohe Weihnachten…

An alle Leser unseres Blogs:
Frohe Weihnachten

Bleibt gesund, munter und glücklich in 2017.
Und nicht vergessen:
„In 20 Jahren wirst du eher die Dinge bereuen, die du nicht getan hast, als die Dinge, die du getan hast. Also mach die Leinen los. Verlass den sicheren Hafen. Fang den Passatwind mit deinen Segeln ein. Erforsche. Träume. Entdecke.
(Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller).

Grüße von Herzen ❤ ❤ ❤
Margit & Joachim
SY KYLA / zur Zeit Teneriffa

PS: die weißen Pünktchen die durch das Bild wandern, sollen Schneefall darstellen.

Allgemeines…

Wegen einzelner Nachfragen:
Ihr wisst schon, dass man die Fotos in unserm Blog durch einfaches Anklicken vergrößern kann, oder?
Wir freuen uns grundsätzlich über jeden Kommentar im Blog.
Aber seid uns nicht böse, wenn wir, abgesehen von einzelnen Ausnahmen, generell nicht darauf antworten.
Der Sinn des Blogs ist es, die Familie, Verwandte, Freunde, Kollegen, Bekannte, Interessierte, über unser Aktivitäten zentral auf dem Laufenden zu halten ohne mit jedem Beteiligten in permanenten eMail Kontakt zu treten. Das würde ein Zeit- und Datenvolumen beanspruchen das wir einfach nicht haben.

Faulenzen – von wegen…

Für alle die meinen, wir würden hier hauptsächlich faulenzen, haben wir mal eine kleine Liste zusammengestellt, was wir in den letzten Tagen alles erledigt/gemacht haben:

Freitag :     Wäsche waschen/bügeln – 6 Stunden

Samstag :
Einkaufen (mit Hilfe von Stegnachbarn mit deren Auto) – 4 Stunden, ohne Auto hätte das den ganzen Tag gedauert.
Wassermacher in Betrieb genommen – 3 Stunden

Sonntag :
Diverse Listen angefertigt/aktualisiert (Verbrauch/Vorrat: Wasser, Diesel, Benzin,
Gas, Strom, Bordkasse) – 4 Stunden
Wassermacher Testlauf – 3 Stunden
Megapuls für Batterien vorne eingebaut (verbessert Batterieleistung) – 2 Stunden
Testfahrt Dingi inkl. Sprit mischen – 2 Stunden

Montag :
Angebote neues Ding einholen, Kleinteile-Beschaffung – 4 Stunden
Pactor Controller (Kurzwellenfunk) und Satelliten-Telefon Mail/Wetter
konfiguriert – 3 Stunden.

Dienstag :
neues Dingi gekauft – 4 Stunden
Lampe Backofen repariert – 0,5 Stunden
Wasserfilter elektr. WC-Pumpe eingebaut – 2 Stunden
zusätzlichen Block Fallenstopper eingebaut – 3 Stunden

Die eine oder andere Kleinigkeit fehlt sicher und dazu kommen noch die täglichen Routine-Arbeiten wie Boot putzen, kochen, Wetter holen, eMail bearbeiten usw. Ohne Auto und bekannte Einkaufsmöglichkeiten dauert jede Aktion 3-4 mal länger als Zuhause.

Noch einzubauende Geräte und aktuelle Reparaturen:
neues Radio, Hochleistungs-Laderegler, zusätzlicher Decks-Umlenkblock (für den Paragen), Maststufen, Mastlautsprecher, Hochleistungs-Bugstrahlpropeller, Batterie-Monitor, Alarmanlage, Internet-Kamera, Wanten- und Stagspanner gangbar machen und einstellen, Drosselspule für die Druckwasserpumpe (stört die Elektrik), LED Beleuchtung Cockpit und Pantry reparieren, alle VA Teile an Deck polieren/konservieren, Ankerhalterung am Bug verstärken usw. usw. – es nimmt kein Ende.

Ihr seht, das Leben ist kein Ponyhof und wir haben eine ganze Menge zu tun.
Am Freitag soll unser Not-Reserve-Linearantrieb für den Autopiloten kommen.
Dann könnten wir am Samstag oder Sonntag in Richtung Madeira starten, wenn
das Wetter mitspielt.

 Ach ja, unsere 1. Hilfe Behandlung beim Stegnachbarn war erfolgreich.
Er hat es überlebt und erfreut sich momentan bester Gesundheit.

Wieder an Bord…

Seit vorgestern sind wir wieder an Bord.
Die Anreise gestaltete sich (wieder) etwas kompliziert. Der Flieger nach Porto  (Ryanair) hatte über 1 Stunde Verspätung. Am Flughafen Porto: keine Taxis. Die streiken gerade alle. Wir sind dann 2 Stunden mit dem Bus bis zur Marina unterwegs gewesen.
KYLA geht es gut und wir gehen erst mal etwas essen.

Zuhause hatten wir 2 Tage besondere Aufregung weil der Kanal im Haus verstopft war und wir somit 2 mal eine Reinigungsfirma holen mussten weil unser WC-Überlief (grosse Sauerei) – und das war wieder richtig teuer.
Aber gut das wir gerade daheim waren. Stellt Euch vor, dass wäre während unserer Abwesenheit passiert!!

Dienstag in Leixoes:
Die Abdeckungen für unseren Cockpittisch, die Steuerräder usw. sind zwar fertig und  passen auch, haben aber nicht die bestellte Farbe!
Die werden jetzt nochmal neu gemacht und uns nach Lissabon oder Portimao nachgeschickt. Hoffentlich klappt das, sonst sind 500,- Euro weg.
Wir hatten schon vor unserem Heimflug von der Crew der MORA den Hinweis auf einen Baumark im Shopping Center „MAR-Shopping“ (ca. 5 km von Leixoes) bekommen.
Jo braucht noch ein paar Teile für unsere zwei Bäder und wir wandern zu Fuß dahin. GROSSER FEHLER. Da gibt es wirklich ALLES – nicht nur den Baumarkt.
Das Center ist gigantisch. Selbst in Köln, Hamburg oder London haben wir solche Dimensionen nicht gesehen. Der JUMBO-Mark (Lebensmittel) hat 53 Kassenplätze plus 6 Selbstbediener-Kassen!!!
Wer je nach Porto kommt, sollte dieses Center unbedingt besuchen. Die Preise sind unschlagbar: gebenüber Deutschland 2/3 oder nur die Hälfte bei vergleichbarer Qualität!!!
Heute sind wir wieder dahin – diesmal per Bus/Taxi. KYLA ist nun etliche Kilo schwerer und wir um ein paar Hundert Euro ärmer.  In Deutschland hätten uns die ganzen Sachen (nicht nur für die Bäder), selbst bei Amazon/eBay locker das Doppelte gekostet.
Ihr dürft mal schätzen, was uns der Tisch voller Lebensmittel (siehe Foto) gekostet hat.

Um unsere finanziellen Einbußen zu mindern und weil das Wetter die nächsten 2 Tage gerade passt, werden wir morgen zeitig weiter in Richtung Lissabon fahren.

 

 

 

Fazit Frankreich…

zusammenfassend hat es uns in Frankreich zwar gut gefallen, aber die Leute dort waren manchmal schon recht „merkwürdig“. Freundlichkeit gegenüber Kunden/Gästen ist eher selten. Man hat ständig das Gefühl, dass man den Leuten lästig ist und die Ihrer Arbeit nur widerwillig nachkommen. Auch die manchmal penetrante Weigerung in Englisch zu kommunizieren ist schon ziemlich verschroben. Die „Grande Nation“ ist wohl ein bisschen eingebildet?