Canouan

ist deutlich karger als die vorherigen Inseln. Warum? – keine Ahnung.
Unsere Ankerbucht hat diesmal wenigstens keinen Schwell. Die letzte Nacht in Mustique war wegen zunehmendem Schwell schon sehr ungemütlich und so legen wir uns hier, wegen der drehenden Winde, an eine Boje vor dem Örtchen Charlestown. Das ist schnell besichtigt und bietet keine besonderen Highlights.
Aber wir gönnen uns endlich einen Lobster. Das haben wir bisher immer vor uns hergeschoben, weil wir es nicht übers Herz brachten, das arme Viech lebendig in kochendes Wasser zu schmeißen. Hier kaufen wir einen Lobster (18 Euro für 2 kg) schon fertig gekocht (tut ihm sicher genauso weh, beruhigt aber unser Gewissen) und schlemmen am Abend wie Gott in Frankreich. Endlich mal Pluspunkte für die Franzosen?
In der Nacht hämmern Fallböen von den Hügeln um den Ort auf uns ein und so ziehen wir am nächsten Tag weiter zu den Tobago Cays.