Carriacou…

gehört schon zu Grenada. Auf dem Weg dorthin fangen wir doch tatsächlich mal einen Fisch – der 1. in dieser Saison. Andere Boote fangen quasi täglich Fisch nur bei uns klappt das nicht so richtig. Nun, vielleicht beginnt mit diesem Fang „unsere“ Angelsaison.

In Carriacou gehen wir in der „Tyrell Bay“ – endlich mal in ruhigem Wasser und ohne Schwell – vor Anker. Man kann einfach einklarieren und es gibt einen tollen Supermarkt.
Nachdem der Wassermacher ja wieder einwandfrei funktioniert, macht plötzlich unser großer Kühlschrank Probleme – wäre ja noch schöner, wenn es mal keine technischen Probleme gäbe. Er kühlt zwar noch, läuft aber ununterbrochen. Das wird bis Grenada warten müssen. Erst dort gibt es einen Fachmann mit den nötigen Werkzeugen um den Kühlreislauf mit Kältemittel (wir vermuten, dass es daran liegt) aufzufüllen.
Internet ist in Carriacou ganz miserabel. Ständig wird die Verbindung unterbrochen. Schon seit Bequia, wo wir extra länger geblieben sind, weil wir zum 80. Geburtstag von Jo’s Papa mit ihm „skypen“ wollten, war die Verbindung so mies, dass wir weder „skypen“ noch über das Netz telefonieren konnten. Nur normale Telefonverbindungen klappen einigermaßen.
In Mustique ging es etwas besser, in Mayreau und Union Island wieder schlechter. Erstaunlicherweise gab es die beste Verbindung in den etwas „abseits“ gelegenen Tobago Cays, obwohl es auch hier nicht für Skype reichte. Wetter „besorgen“ oder bloggen dauert so schon mal 2-3 Stunden und an Internet-Banking ist überhaupt nicht zu denken.
Selbst in diversen Bars in der Tyrell Bay setzt das Netz immer wieder aus. Bis Grenada müssen wir wohl oder übel damit leben. Mal sehen, ob es dann besser wird.
In Hillsborough/Carriacou konnte man unseren französichen Internet Zugang (in Martinique gekauft) der angeblich überall in der Karibik funktionieren sollte, leider nicht aufladen, so dass wir jetzt auch noch an die Datengrenze unserer „Travel Pack’s“ stossen. Die nächsten SIM-Karten werden wir wohl nur noch auf englischsprachigen Inseln kaufen.
Das öffentliche Transportsystem in Carriacou ist dafür genial. Man stell sich irgendwo an eine Strasse und wartet bis ein Bus vorbeikommt (so etwa alle 10 Minuten), steigt ein und fährt für 1 Euro über die halbe Insel. Die Linie 10 fährt Nord<->Süd, die 11 West<->Ost. Das nützen wir aus, und erkunden mit den Bussen die Insel kreuz und quer. Am Ende haben wir dafür 9 Euro bezahlt. Die angebotene 2,5 Stunden Insel-Rundfahrt mit einem Taxi sollte dagegen 60 Euro kosten!


Schließlich geht es weiter nach Grenda. Dabei segeln wir doch tatsächlich über einen aktiven Unterwasservulkan den „Kick em Jenny“ ein paar Meilen nördlich von Grenada. Wir halten den empfohlenen Sicherheitsabstand von 1,5 km zwar ein, aber ein komisches Gefühl ist es trotzdem.