Tobago Cays, Mayreau und Union Island…

Die Tobago Cays sind eine Ansammlung von kleinen, weitgehend naturbelassenen, Inselchen und Riffen. Ein beliebtes Ziel für Segler, insbesondere für die zahlreichen Chartersegler, in der Gegend.
Wir ankern direkt hinter dem „Horseshoe Riff“. Vor dem Riff liegt der offene Atlantik bis nach Afrika. Der Wind ist kräftig und auch hinter dem Riff baut sich eine kleine Welle auf. Ein ruhiger Ankerplatz ist das nicht.

Wir erkunden ein paar der Eilande und segeln dann nach…

Mayreau:
Die bekannte „Saltwhistle Bay“ mit dem Bilderbuchstrand entpuppt sich als völlig überlaufen mit Charterbooten. Der größte Teil des Strandes ist mit Verkaufsbuden zugebaut. Deshalb fahren wir direkt weiter zur „Saline Bay“. Der Strand hier ist viel schöner und es gibt genug Platz zum Ankern.
Wir bleiben eine Nacht und segeln nach…

Union Island:
Das ist die letzte Insel der „St. Vincent and the Grendines“ Gruppe. Hier müssen wir für Carriacou/Grenada ausklarieren. In „Clifton Harbour“, dem Hauptort der Insel, ist es sehr voll. Neben dem Treck der Langfahrer – es sind jetzt schon ca. 20 Boote auf dem Weg in den Süden die wir jeden Tag wieder an den Ankerplätzen treffen – finden sich hier jede Menge Charterboote. Man liegt wieder direkt hinter einem Riff, voll im kräftigen Wind, an Mooringbojen oder vor Anker. Die Ankermanöver mancher Charteryachten sind teilweise haarsträubend aber wir finden in dem Gewimmel und ständigen kommen und gehen einen akzeptablen Ankerplatz, schauen uns den Ort an und reparieren erstmal unseren Wassermacher.
Der macht seit einigen Tagen komische Geräusche und produziert viel zu wenig weil irgenwo Luft in das System kommt. Die Reparatur ist eine Tagesaktion weil dafür das halbe Vorschiff auseinander gebaut werden muss. Nach dem Auswechseln von Filtern und dem Verlegen des Feinfilters weiter nach oben (da kommen wir in Zukunft auch besser ran), produzieren wir wieder 25l/h feinstes Frischwasser.

Dann können wir endlich ausklarieren und segeln nach Carriacou.